Wir nennen keine pauschalen Preise und stellen keine Such-Rechnung — das passt nicht zu dem, was wir
tun. Wir suchen ehrenamtlich; die Fahrtkosten zur Insel übernimmst du als Auftraggeber, und wir
besprechen sie vorab transparent. Was wir versprechen, ist eine ehrliche Einschätzung und eine klare
Absprache, bevor wir aufbrechen. So läuft das in der Praxis ab.
Schritt 1 — Anruf oder Anfrage. Du schilderst uns am Telefon oder per Formular, was
du verloren hast, wo ungefähr und wann. Daraus schätzen wir den voraussichtlichen Einsatzbeginn
(heute, morgen, in zwei bis drei Tagen) und das nötige Equipment (Wassereinsatz oder Trockensand).
Schritt 2 — Ehrliche Chancen-Einschätzung. Wir sagen dir offen, wie wir die
Aussichten an deinem Verlustort sehen. Wenn der Bereich kaum eingrenzbar ist oder die See seit dem
Verlust stark gearbeitet hat, sprechen wir das an — bevor jemand losfährt.
Schritt 3 — Anreise klären. Wir besprechen die Anfahrt nach Norderney individuell:
passenden Fähr-Termin der
Reederei Frisia,
das Tide-Fenster und ob ein ein- oder mehrtägiger Einsatz sinnvoll ist. Was an Fahrtkosten dafür
anfällt, besprechen wir vorab — ohne Überraschungen.
Schritt 4 — Deine Entscheidung. Du lässt es dir durch den Kopf gehen, sprichst es
in der Familie durch und sagst dann in Ruhe ja oder nein. Ohne Drucksituation, ohne Verpflichtung.
Schritt 5 — Anreise und Suche. Wir fahren auf die Insel und arbeiten den Suchbereich
systematisch ab. Wird dein Stück gefunden, übergeben wir es persönlich und dokumentieren den Fundort.
Schritt 6 — Versicherungs-Frage. Falls eine Hausrat- oder Reiseversicherung den
Verlust mit deckt, stellen wir gerne ein Übergabe-Protokoll (bei Fund) oder eine Such-Bestätigung
(auch bei erfolglosem Einsatz) aus. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.